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Bericht zur AKRO Koeln Veranstaltung vom 21.08.2007 (BW-Satelliten) Oberst Reinhard Pfaff ist von Anfang an mit dem Bw-Satellitenprogramm verbunden. Oberst Paff stellte das Satellitenprogramm SAR-Lupe dem AKRO Koeln vor. SAR-Lupe ermoeglicht der Bundeswehr den weltweiten, schnellen, uneingeschraekten und kontinuierlichen nationalen Zugriff auf Ergebnisse der satellitengestuezten Aufklaeung. Innerhalb Stunden koennen umfassende Informationen ueber für andere Aufklaerungsmittel nicht zugaengliche Einsatzgebiete gewonnen werden. Die satellitengestuetzte Aufklaerung wirkt unauffaellig und nicht eskalierend. Krisenfrueherkennung, -vorsorge und -management, Einsatzplanung, -durchfuehrung und zeitgerechte Lageinformationen sind moeglich. SAR-Lupe besteht aus fuenf baugleichen ca. 800 kg schweren Satelliten in 500 km Hoehe und einem Bodensegment. Fuer die Umsetzung der Auftraege der Bedarfstraeger in Bildauftraege und die Auswertung der Bilder ist die Abteilung für „satellitengestuetzte Aufklaerung (SGA)“ des Kommandos Strategische Aufklaerung verantwortlich. Wetter- und tageszeitunabhaengig hochaufgeloeste Bilder oder groessere Streifen koennen gewonnen werden. SAR-Lupe weist eine Systemantwortzeit von unter 36 Stunden für jedes Gebiet zwischen 80°N und 80 °S auf. Der Satellit erhaelt waehrend seines Ueberflugs ueber die Bodenantenne den Auftrag für die aufzunehmende Szene und den Aufnahmemodus. Ueber dem aufzunehmenden Objekt werden Radarimpulse gesendet, die Echos empfangen und im Satelliten gespeichert (Bildaufnahme). Um eine moeglichst kurze Systemantwortzeit zu erreichen, koennen Bildauftraege zwischen den Satelliten uebertragen (Intersatellite Link)werden. Die Bilddaten werden beim Ueberflug ueber die Bodenstation herunter geladen (Datendownload). Ueber die Nutzungsdauer von 10 Jahren garantiert der Hauptauftragnehmer eine hohe Verfuegbarkeit des Systems. Am 19.12.2006 wurde der 1. Satellit gestartet und in Betrieb genommen. Am 02.07.2007 erfolgte der zweite Start. Derzeit laeuft die Kalibrierung. Die Uebergabe zur Nutzung wird im Oktober erwartet. Oberst Paff freute sich ueber die lebhafte Diskussion. Fredo Landvogt
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